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Ilse Sanftl ist in Hietzing geboren und lebt seit mehr als 20 Jahren in Rimini und in Wien. Ihr Werk zeichnet sich durch die Überlagerung von in Italien und Österreich gesammelten künstlerischen Erfahrungen aus, ein geistiges Babylon im kreativen Sinn. Das drückt sich durch den Einsatz von heimischen und fremden Elementen im Bild aus, ein stilistisches Bewusstsein, das die Auflösung der Formen erreicht. Ilse Sanftl beendet 1984 ihr Sprachstudium in Wien mit Diplomarbeiten in "Art Nouveau in Europa" und "Akt-Fotografie". Sie malt instinktiv, erst spielerisch, dann autodidaktisch, und komplettiert später gezielt ihre Techniken mit Öl, Pastell, Aquarell, magerer und fetter Eitempera, Grisaille, altmeisterlichen Techniken, Materialtechniken nach Burri, Skulptur und Keramik, mit akademischen Kursen in Wahrnehmungstheorie und als Gasthörerin von Professor D'Augusta (Kunstakademie von Ravenna).

Ilse Sanftl bietet sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in Workshops und semesterbegleitenden Kursen an, die die Kreativität durch den Einsatz von "einfachen" Materialien unterstützen und zur Bildung der künstlerischen Persönlichkeit dienen.

"Mit sicherem Strich, der gleichzeitig Zeichen und Farbe ist, neigt sie zu einer allmählichen Aufgabe des Figurativen. Unbefangen und phantasievoll wird mit expressiven Möglichkeiten experimentiert: Formen trennen sich vom Motiv, mischen sich mit dem Hintergrund, Konturen werden immer durchlässiger und verschwinden bisweilen ganz. Flotte Pinselstriche, irisierende Farbsplitter vermitteln instinktive Freude am Werk und schaffen ausdrucksvolle Bilder. Dynamische Bahnen und gegenläufige Linien treffen aufeinander, erzeugen Spannung. Brüske dunkle Linien werden eingesetzt, um den Eindruck explosiver Erregtheit zu erreichen, einer Erregtheit, die Ausdruck eigener, spannender Bilder ist. Dies mit dem Instrument der Malerei umzusetzen, ist Schwerpunkt der künstlerischen Erzählung von Ilse Sanftl", wie Prof. Franca Fabbri, Dozentin der Kunstakademie Rimini, bereits 2005 schreibt.

Die Expressionisten malten nicht das "was sie sehen, sondern das was sie sahen", und so ist es auch bei Ilse Sanftl. Ihre Bilder sollen keine realitätsgetreue Sicht der Dinge widerspiegeln, sondern verstehen sich als leidenschaftliche geistige "Reisen".

Die Werke von Ilse Sanftl sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Österreich und Italien vertreten (Collezione Ospedale Infermi, Rimini - Collezione dell'Arma dei Carabinieri, Rimini - Collezione dell'Istituto Sole e Salus, Rimini - Collezione delle Terme di Rimini - Collezione del Tribunale di Rimini - Collezione Valloni, Rimini - Wandbilder 'Lungofiume degli Artisti', San Giuliano Mare di Rimini - Collezione Ospedale di San Marino, Repubblik San Marino - Otto-Wagner-Galerie, Wien (mit entsprechenden Katalogen und Veröffentlichungen), Museumscafé Rimini

 

WICHTIGSTE AUSSTELLUNGEN, PROJEKTE UND AKTIVITÄTEN

2011

"Artemisia" Kuratorium Benefizaution und Plakatentwurf für die Provinz Rimini anlässlich des Internationalen Tages gegen die Gewalt an Frauen
"Interferenze" - Palazzo Podestà, Rimini
"Wir sind Kunst" - Gemeinschaftsausstellung der Kursleiter der VHS Hietzing, Wien
"Arte in Viaggio" - Pitigliano (Toskana)
"Galerie G - Galerie Patro" - Olmütz (Tschechien)
"Erinnerungen an Hietzing" - Amtshaus Hietzing, Wien

2010
"Triloquium" (mit Marek Trizujak und Fabrizio Pavolucci) - Rimini
"Neue Wege der Malerei" - VHS Hietzing, Wien

2009
"Fenomen Svobody" - Galerie G - Olmütz (Tschechien)
Kuratorium Benefizaution und Plakatentwurf für die Provinz Rimini anlässlich des Internationalen Tages gegen die Gewalt an Frauen
"AlternA" - Sala degli Archi - Rimini
"Ispirazioni Pascoliane" (Wanderausstellung) San Mauro Pascoli, Bagnacavallo und Rimini
"Lungofiume degli Artisti" (Wandmalerei) am Hafen von San Giuliano Mare - Rimini
"Donne in festa" - Castrocaro Terme
"Le possibilità del Colore" - Palazzo del Podestà - Rimini

2008
Kuratorium Benefizauktion und Plakatentwurf für die Provinz Rimini anlässlich des Internationalen Tages gegen die Gewalt an Frauen
"Vienna meets Rimini" - Sala degli Archi, Rimini
"Festival delle Arti" - Magazzini del Sale - Cervia
"Arte per la Vita" (Auktion) - Gambettola
Mitarbeit am Kursaufbau "Aufarbeitung der Vergangenheit" an der Sommerakademie von Wien im Rahmen eines von verschiedenen europäischen Volkshochschulen organisierten internationalen Projektes
"Biennale di Faenza" - Faenza
"Ritmi alterni" - Piccola Galleria Comunale - Pesaro

2007
Kuratorium Benefizauktion und Plakatentwurf für die Provinz Rimini anlässlich des Internationalen Tages gegen die Gewalt an Frauen, "Illugailluga" - Performance R. Vaccari, Sala del Podestà, Rimini, "Colori in Piazza" - Piazza Cavour, Rimini mit Performance "Innutik" von R. Vaccari 2007, "La Babele dell'altrA" - Sala degli Archi, Rimini 2007 , "Festival delle Arti" - Magazzini del Sale, Cervia, "Una Rimini per sognare" (Confartigianato di Rimini) - Sala del Podestà, Rimini, "Arte all'Asta" del Rotary Club Valle di Rubicone- Gambettola (FC), "Vernissage" - Otto-Wagner-Galerie - Wien

2006-2001
"Espressioni e visioni" - (mit Fabrizio Pavolucci) Art Studio, Ravenna 2006, "Di tutti colori" - Miramare di Rimini 2006, "6° Biennale Nazionale di Pittura Città di Rimini" - Sala delle Colonne, Rimini 2006, "Pittori a Corte" - Palazzo Malatesta, Rimini 2006, "Artingiangusto" - Sala del Podestà, Rimini 2006, " Arte all'Asta" (Rotary Club Valle Rubicone) - Gambettola (FC) 2006,
"Italienische Reisen" - Atelier A (Zum blauen Pfau am Spittelberg), Wien 2005, "Collettiva dell'Associazione Culturale Marecchia" - Rimini 2005, "I colori dell'Artigianato" - Sala del P odestà, Rimini 2005,
"Lebensrhythmen" - Retz 2004, "Mensch und Natur" - Schloss Keutschach, Kärnten 2004,
"Climi diversi" - Roberto Fenzl, Jewellery Designer, Rimini 2003, "Disegno e colore - Sala degli Archi, Rimini 2003, "Quelli che intingono il pennello nel Marecchia" - Sala delle Colonne, Rimini 2003, "Sparí Atlantide" - Riminiterme, Miramare di Rimini 2003, "Movimento" - Artcafé, Rimini 2003,
"Disegno e colore" - Sala degli Archi, Rimini 2002,
"Disegno e colore" - Palazzo del Turismo, Rimini 2001.

Preise und Auszeichnungen:
Goldmedaille der Stadt Turin (Wettbewerb "La Biblioteca di Babele" 2005) - Auszeichnung Malerei-Wettbewerb Rimini 2005 - Auszeichnung "6° Biennale Nazionale di Pittura Città di Rimini" 2006 - Silbermedaille der Stadt Cesena "Margherita d'Argento" 2006 und 2009

TEXTE UND KOMMENTARE (bitte um Geduld wenn noch nicht alles übersetzt ist)

Fragen und Antworten: Dr. Robert Streibel (Kunsthistoriker und Direktor der VHS-Hietzing) - Ilse Sanftl
"Wie kommt man Hietzing nach Rimini?"
Ilse Sanftl: 1986. Sicherlich aus emotionellen Gründen, dann bleibt man, weil man sich in Land, Leute und Kultur verliebt (man denke an Ravenna, Urbino, Pomposa etc.)
"Wie war Ihr künstlerischer Werdegang in Italien?"
Ilse Sanftl: Beschäftigung mit Kunst, Ansammlung und Überlagerung von Kenntnissen, die in Österreich und Italien erworben sind. Techniken die von Alberto Burri stammen (Arbeit mit Baumarktmaterialien), historische Techniken der alten Meister, theoretische Ausbildung und Beratung mit Prof. Vittorio D'Augusta (Rektor der Kunstakademie von Ravenna). Ausstellungen im In- und Ausland seit 2001, Kuratorium und Plakatentwurf der Benefiz-Auktion für das Frauenhaus der Provinz Rimini (Assessorato alle Pari Opportunità della Provincia) seit 2007, die 2009 sogar durch Werke von Wiener Künstlern bereichert wird. Unterricht. Zusammenarbeit mit dem internationalen Kunstverein UVUO (Olmütz).
"Warum jetzt eine Ausstellung in Hietzing?"
Ilse Sanftl: Weil es mich freut, in dem Bezirk, in dem ich geboren bin (gegenüber vom Roten Bert) und 28 Jahre lang gelebt habe (Schulen Steinlechnergasse, Fichtnergasse, später Universität), künstlerisch vorstellen zu können, und fest überzeugt bin von der internationalen Austausch-Idee."Wie sind Ihre Erinnerungen an Hietzing? Warum kommen Sie gern zurück?"
Ilse Sanftl: Ja, meine Erinnerungen an Hietzing drehen sich natürlich in erster Linie um meine Kindheit und Jugend, Schulwege, Blätter im Herbst = der Wind verweht = Ideen*.
Das Imprinting bleibt und ist auch im kreativen Sinn wichtig, weil es stilweisend ist, das heisst, dass die Verarbeitung der Vergangenheit die Orientierung an die Zukunft prägt.
Aus vielen Gründen komme ich immer wieder gern zurück, vielleicht gerade darum, weil man eben immer gern dort ist, wo man gebraucht wird.
* "Der Wind verweht": Zur Inspiration und zum Thema "Fragen" übrigens ein Gedicht des Cousins meiner Mutter, H.C. Artmann:
Was ist der Shal-i-mar? Ein Fluss? Ein Zauberwald? Ein Farn umgrünter See? Ein Park? Ein Vogelnest, das bald in Laub und Blüten, bald im blauen Eiskleid steht? Ach seht.... der Wind verweht, und Fragen werden kalt...
(aus "Ein kleiner Diwan")

"Rimini. AlternA di Ilse Sanftl. Una mostra estiva che vale davvero il piacere di vederla alla Sala degli Archi di Rimini. Aperta il 22 luglio col titola AlternA, della pittrice austriaca Ilse Sanftl. Le opere dell'artista appartengono al filone storico dell'espressionismo viennese, notevolmente neo-romantiche rivelano nella tecnica composita e nel gusto espressivo tutta una sensibilità contemporanea. Le rappresentazioni dei quadri hanno due sezioni: una serie di grandi dipinti dallo stile arioso, quasi indefinito e agitato, e nudi femminili dal tratto chiaro e rapido, una chiara capacità di sintesi. Nella prima di queste, come si è cennato, il segno e il colore si coniugano armonicamente, come ne 'Il naufragio', opera esemplare che evidenzia il gusto formale della Sanftl, un'iconicità esteticamente turbata dalla violenza dell'evento, un'intuizione suggestiva del dramma marino ove l'agitazione degli elementi e la spettralità del naviglio sono una fusione percettivamente emotiva. E così nelle figure mitiche, simboliche e marine il magma coloristico vibra ansioso rammentandoci il movimento tormentato dell'espressionismo di Munch, tutto un sentire vitale e drammatico fissato ed estrinsecato esteticamente. L'artista che vive tra Rimini e Vienna, ha esposto in Italia e all'estero..." (Ivo Gigli, Corriere di Romagna, Cronaca di Rimini, giugno 2009, in occasione della personale "AlternA")

"Le infinite possibilità del colore. Ilse Sanftl è nata a Vienna. I suoi lavori sono in tecnica mista e si esprime con un taglio espressionista nelle sue figure allusive, soprattutto 'impronta mitologica. La pennellata è ariosa, atmosferica, dissolve il reale rendendolo lontano, onirico. La sua figurazione ama tendenzialmente varcare la soglia dell'informale, come il dipinto di un violino pare pervaso dal vento, qualcosa che l'immaterialità della musica, un sentire che ama tradurre il sentimento in una pittura poeticamente sfuggente. E ci riesce. Ilse dipinge pure nudi con un segno forte, marcato, un gusto nuovo, come sempre nuova è la materia che la innamora..." (Ivo Gigli, Corriere di Romagna, Cronaca di Rimini, gennaio 2009, in occasione di "Le possibilità del Colore")

"Sanftl, pittura violenta. Rimini. Una pittura violenta, come turbata da forze impetuose, un gesto e un colore che agitano le icone, qualcosa che vibra nelle marine burrascose di un settecento nordico, già preludente il romanticismo. Sono i quadri dell'artista viennese Ilse Sanftl, presentati alla Galleria degli Archi in piazza Cavour di Rimini col titolo "La babele dell'altrA". La poetica che presiede a questa pittura ci parla di Babele, la mitica torre biblica con cui l'arroganza degli uomini voleva giungere sino a Dio, l'accozzarsi delle lingue per punizione, di qui la metafora della diversità, novità e originalità di stili ed espressività, perciò un'antitesi non più negativa, ma ricca di eventi estetici. Ilse Sanftl dipinge le opere con mano nervosamente fantasiosa, una mano che sente il movimento, l'agitazione degli elementi naturali che sono poi lo specchio di una dinamica interna, di un'idea generatrice, di una visione del mondo. C'è una marina tempestosa con navigli la cui luce livida e la vibrazione elettrica delle immagini emoziona; tutt'altro sentimento proviamo dinnanzi uno stradivario posato su un mobile, ove le spettrali striature di luce e delle ombre sono come un lungo e morboso andante di una sonata. Ilse Sanftl nasce a Vienna, dove si laurea in lingue straniere. Nel 1986 si trasferisce a Rimini, dove tuttora vive e lavora. All'inizio autodidatta affina il suo gusto artistico ampliando le sue conoscenze figurative in Austria, viaggiando ed avendo come maestri Wondrusch e Boeckl. Ha partecipato a numerose esposizioni in Italia ed all'estero. Le è stata consegnata una medaglia d'oro a Torino nel 2005 ed una d'argento a Cesena nel 2006." (Ivo Gigli, Corriere di Romagna, Cronaca di Rimini, giugno 2007, in occasione della personale "La babele dell'altrA")

"La pittrice Ilse Sanftl espone alla Sala degli Archi II a Rimini le sue ultime opere. Sono quindici fantasmagoriche tele, spatolate con vigore e generosità. Le orme che si celano dietro queste raffigurazioni esprimono un concetto teosofico, esprimendo consapevolmente il mondo delle idee di platoniana memoria. La materia spezza l'idillio e genera una sorta di bozzolo che si spande come big-bang, irrorate ambre, zaffere e blu-prussia, plasmando con veemenza sensazioni impressionate drammaticamente che sedussero anche i maestri spagnoli come Goya o Dali. Il colore caldo è timone del moderno, inondato da luci sfolgorate, manifeste in un pensiero di carattere esistenziale. Le tele esprimono un concetto intelligente: l'interazione tra varie civiltà. Ilse Sanftl, infatti, attraverso una speculazione propriamente tratta da una parola di origine ebraica, 'Babele', che significa 'confusione', approda al tema biblico, cui fa riferimento anche il significativo titola della personale, riscoprendo tecniche nuove, attraverso la propria sensibilità sensoriale ed una continua sperimentazione; dapprima passando attraverso conoscenze figurative, poi giungendo a sintesi e astrazione. Dopo aver seguito i corsi accademico-teorici e i corsi sul Trecento della Corsini a Rimini, la pittrice di origine viennese, residente da venti anni nella nostra città, mostra nella sede attuale una gamma di opere rappresentative che condensa lo scibile proiettandolo nel mondo interiore, inconsciamente immersa in quelle ascendenze impressioniste sino a sorvolare il simbolismo, e a immergersi in quelle 'immense azzurrità adriatiche' che rievocano il poeta D'Annunzio nonché il mondo della classicità, un mondo accessibile guardando attraverso una confluenza esplorativa ed una tensione abbacinata di libertà, trasmessa in pigmentazioni effuse nell'evocata stagione giovanile dei viaggi, in Francia ed in Europa, viaggi affrontati in una coreutica analisi professionale, con gruppi di studio, immersa negli insegnamenti dei professori austriaci Wondrusch e Boeckl presso l'Accademia di Geras". (Milena Massani, rivista letteraria "Il Sodalizio" di Rimini", giugno 2007)

"Ein optisches Feuerwerk. In Ilse Sanftls Werk der letzten Jahre ist eine interessante Entwicklung zu beobachten. So sind ihre früheren Werke noch eher naturalistisch gehalten, vermitteln aber bereits die Vitalität und Sinnlichkeit, die auch für ihre späteren Bilder kennzeichnend sind. Flotte Pinselstriche, irisierende Farbsplitter zeugen von instinktiver Freude am Werk und verleihen den Bildern große Ausdruckskraft. Immer mehr wendet sie sich dann aber der Dynamik ihrer eigenen inneren Bilder zu und entwickelt eine stilistisches Bewusstsein, das eine Auflösung der Formen erreichet. Mit sicherem Strich, der gleichzeitig Zeichen und Farbe ist, gelangt sie zu einer allmählichen Aufgabe des Figurativen, zu mehr und mehr Abstraktion. Unbefangen und phantasievoll experimentiert sie mit expressiven Möglichkeiten: Formen trennen sich vom Motiv, mischen sich mit dem Hintergrund, Konturen werden immer durchlässiger und verschwinden bisweilen ganz. Dynamische Bahnen durchziehen ihre Bilder, gegenläufige Linien, die aufeinander treffen, sich brechen, die Spannung erzeugen. Brüske dunkle Linien und leuchtende Farbblitze vereinnahmen den Betrachter, besonders ihrer letzten Bilder. Alles andere als Beschaulichkeit einflößend, erreichen sie den Eindruck explosiver Erregtheit, einer Erregtheit, die Ausdruck ihrer spannenden Bilder ist. Dies mit dem Instrument der Malerei umzusetzen, ist Schwerpunkt ihrer künstlerischen Suche und Erzählung. (Franca Fabbri - Dozentin der Kunstakademie Rimini, April 2005)

"Tempera und Reflexe in Bewegung. Was wir sehen, ist der Ausdruck eines Wandels, einer langsamen Metamorphose, etwas das sich verändert. Die Malerin Ilse Sanftl steht mit ihren neuen Bildern im Mittelpunkt der Ausstellung 'Movimento', die vom 8. November bis zum 5. Dezember 2003 im Art Café - Via Serpieri, Rimini - stattfindet. Die österreichische Künstlerin, die im Jahre 1986 von Wien nach Rimini gezogen ist, legt mit dieser Ausstellung eine künstlerische Reife zu Tag, die sie in langjähriger Erfahrung gesammelt und nunmehr durch das Experimentieren mit alten Techniken - wie der Eitempera-Höhung - erweitert hat. Die Bilder von Ilse Sanftl besitzen Aussagekraft, Tiefenwirkung, Glanz, aber auch Vielfalt und Dynamik - Licht und Farbe in Bewegung." (La Voce di Rimini - 08/11/2003)

“Ilse Sanftl zielt in ihrem Werk darauf ab, die revolutionäre Dynamik der Farben zu vermitteln und die Bewegtheit des Lebens auf Leinwand zu bannen. Sie konnte daher nicht umhin, die Technik der Alten Meister - wie Van Eyck, Rubens, Rembrandt, Leonardo da Vinci, Tizian und Caravaggio - zu studieren. Es handelt sich dabei um die geschickte Anwendung von Eitempera und Öl-Lasuren, durch welche Flächen mit hervorragenden Lichteffekten und Portraits mit magnetischer Tiefenwirkung erreicht werden. Die österreichische Malerin konnte sich diese Fähigkeiten in einem von der Akademie Geras veranstalteten Kurs unter Leitung von Prof. Wondrusch aneignen, und die Resultate sind in ihrer neuesten Produktionsserie eindeutig zu erkennen.” (U. P.-H., Juni 2003)

"Das Werk von Ilse Sanftl vermittelt starke optische Eindrücke, die ihren individuellen künstlerischen Weg klar profilieren. Heftige Pinselstriche, oft pur verwendete Farben fesseln den Betrachter durch die Fähigkeit der Künstlerin, Emotionen gebündelt zur Geltung kommen zu lassen." (A.M. Rogolini - E. Canuti - März 2003)

"Die Sprache, in der Ilse Sanftl, geboren in Wien, ihre Bilder erzählt, ist sehr individuell. Ihre Malerei ist durchdringend, fast wie ein Schrei, geführt in zeichnerischer Auflösung und chromatischer Explosion, mit komplementären Farben. Sie erzielt starke Gefühle, manchmal Angst oder Beunruhigung. Es sind mehr als nur Bilder... verschwenderisch in den Farben und voller Erfindungsgeist, die sich auf das mitteleuropäische Ambiente der expressionistischen Epoche zurückführen lassen. Dieser kohärente Stil stimmt mit einem nordischen Temperament überein... Das Flittern der Luft vermischt sich mit angedeuteten Blüten und Blättern, in spannungsgeladener Schwebe zwischen Mystik und Leidenschaft. Ilse Sanftl ist eine Malerin mit einer lebhaften, ausgeprägten Persönlichkeit." (Maestro Mario Massolo - März 2003)

CONCETTO DI RICERCA "BABELE"
Babele, nel significato pittorico di reciproche influenze, è per esprimere un intreccio culturale vissuto dalla mentalità di una "straniera" a Rimini, frutto delle differenze di due mentalità, quella viennese e quell'italiana.
Babele ... è un tema antico (ed in arti figurative basta pensare alle rappresentazioni di Gustave Doré e Pieter Bruegel il Vecchio che tutti conosciamo), è un tema che costituisce l’allegoria del trauma umano di non poter parlare con altrui per via delle lingue diverse.
Per quanto riguarda le lingue, gli indiani kaska del Nord America dicono che fu un vento impetuoso a diffondere le barche degli indigeni, e quando loro si ritrovarono, parlarono diverse lingue, mentre gli aborigeni del Centro America parlano di una grande torre (zaculli o zacualli, che significa torre altissima), che potrebbe essere paragonata alla nostra torre di Babele (dalla parola accadica (assiro-babilonese) bavel – la porta di dio), il mito hindu dice che nel centro della terra nacque l'albero del mondo per dare ombra a tutti, ma Brahma tagliò i suoi rami e li scagliò per terra, dove misero germogli come alberi 'wata', per far prevalere le differenze di fede, di lingua e di usanze.
La nostra tradizione invece vuole che ci fu un gran diluvio a coprire la terra (e del grande diluvio si parla già nella mitologia greca, ma anche nella saga epica babilonese di Gilgamesh), e quando le acque scomparvero gli uomini si radunarono nella pianura tra i fiumi Tigri ed Eufrate, nella Mesopotamia, vicino a dove oggi sorge Baghdad. Gli uomini decisero di riunire le loro forze per costruire una città con una torre alta fino al cielo … come simbolo della loro riunione ed onnipotenza. Si tratta della nostra torre di Babele (storicamente accertata come zikkurat ca. 6. AC - 4. AC, distrutta dal re persiano Serse), che in ebreo significa proprio confusione. E Dio – cosi si racconta - la vide e pose fine alla prepotenza dell’umanità spargendo parole diverse e quindi le incomprensioni tra gli uomini, disseminando gli stessi per il mondo e costringendoli al nomadismo. Ma chi fu veramente a contrastare la vanità degli uomini? Una tempesta, un fulmine, Dio? Comunque una forza maggiore…
Si tratta di un atto punitivo o di arricchimento? Una forza superiore mostra all’uomo uno dei suoi maggiori difetti, quello di volersi credere onnipotente, onnisciente, quello della sua vanità... Ma non rimaniamo troppo rigidi nei nostri pensieri e convenzioni? E cosa sappiamo, se vediamo solo il nostro orizzonte?
Non è bella la diversità? Una saggezza maggiore dissemina, ma allo stesso tempo semina... Il vento di Dio … confonde, ma dalla confusione non nasce la più bella fusione?
È se non sono parole possono essere lampi, cariche d'attrito positivo di energia che esplode e si "traduce" in lampi di colore, quadri, sculture, riflessi e riflessioni, che nascono da una Babele della mente per fuoriuscire in forme che attingono dal subconscio, esprimendosi in una ricerca che vuole andare al di là delle parole - il vento, la tempesta che confonde, fonde e diffonde, dissemina e semina, idee, visioni, rivisitazioni, emozioni, passioni ed identità. (Ilse Sanftl 2007)